Methode

Welche Methode passt zu welchem Kind? Eine Vielfalt von Unterrichtsmethoden stehen uns Klavierpädagogen zur Verfügung. Kinder verschiedenen Alters und unterschiedlicher Fähigkeiten beginnen mit dem Klavierspiel; für sie zählt zuallererst:

Klavierspielen und Klavierunterricht muss Spaß machen!

Ich versuche, für jedes Kind die passende Unterrichtsmethode zu finden. Ein fünfjähriges Kind lernt z. B. im 1. Unterrichtsjahr das Klavierspiel am besten intuitiv, ohne Noten, nach Gehör und Fantasie. Bei älteren Kindern versuche ich, den jeweiligen Lerntyp zu erkennen und unterrichte sie entsprechend methodisch individuell.

Einige Kinder lernen konzentrierter im Partnerunterricht.
Musik hören

Ein Kind lernt zuerst sprechen, dann schreiben - und es kann bereits singen, bevor es Noten kennt - es ahmt nach, was es gehört hat. Deshalb ist der 1. Schritt auch im Klavierunterricht: Hören!
Wie klingt ein Lied oder ein Stück auf dem Klavier?
Welche Stimmung hat es? Was will es uns erzählen?



Vom Notenbild zum Notentext

Der zweite Schritt ist: Sehen!
Wie sieht das Notenbild aus?
Wohin bewegen sich die Noten? Nach oben, nach unten, eine Schlangenlinie? Sind die Noten schwarz oder weiß?
Was bedeuten die anderen Zeichen?
Nach und nach wird die Beschreibung differenzierter, bis zum konkreten Noten lesen.



Klaviertechnik

Ein Klavierspieler will in der Lage sein, am Instrument seine Gefühle auszudrücken, dazu braucht er eine geeignete Technik. Unter dem Begriff Klaviertechnik verstehe ich ein Handwerk, welches ermöglicht, eine Klangvorstellung auf dem Klavier umzusetzen.

Moshé Feldenkrais:
„Wenn du weißt was du tust, kannst du tun was du willst“


Wie entstehen Klangfarben auf dem Klavier? Streicher und Bläser können den Klang eines Tones während seiner Dauer gestalten, auf dem Klavier ist er im Moment des Anschlags bereits entschieden. Das bedeutet:

V o r   dem Anschlag muss der Ton gestaltet werden,    z w i s c h e n    den Tönen geschieht das Entscheidende.

Welche Bewegungen ermöglichen die gefühlte und erarbeitete Interpretation, und welche Bewegungen sind überflüssig, stören die Interpretation?

Motivation

Auch Klavierüben sollte Spaß machen. Ein Kind ist zum Üben motiviert, wenn ihm die Stücke gefallen. Zum Glück ist die Fülle der Klavierliteratur unerschöpflich! Bei der Stückauswahl beziehe ich das Kind mit ein, es darf sich ein Stück aussuchen, von dem es wirklich begeistert ist.

Ziele

Jeder Schüler braucht ein Ziel, übt er nur für sich oder den Klavierunterricht? Motivation entsteht auch durch

  • Projekte oder Klavierworkshops zusammen mit anderen Kindern

  • Schülerkonzerte

  • evtl. Wettbewerbe wie z. B. "Jugend musiziert"



Klavierkurs Elisabeth Höferlin


aus: Geoffrey de Pennart - Sophie macht Musik


Klavierkurs Elisabeth Höferlin


aus: Geoffrey de Pennart - Sophie macht Musik


Klavierkurs Elisabeth Höferlin


Sophie macht Musik
Sommerkurs 2015 / 2